Dienstag, 4. Februar 2014

DER Käsekuchen


Da sich die Zugriffszahlen auf meinen Käsekuchen – mit dem ich selbst ja gar nicht so wirklich warm wurde – extrem häufen und ich nix dagegen tun kann (*hust*) möchte ich hier und heute wenigstens die leckerere Fassung für meine treue Leserschaft posten. Und die ist wirklich mhhhhh…. Ich könnte mich reinlegen. Käsekuchen ist toll. Und als ich vor langer langer Zeit (Anfang 2012) Veganer wurde hatte ich kurz Angst, dass es sowas Leckeres nicht in vegan gibt.
Das hat sich zum Glück schnell gelegt, spätestens als ich im Edelkiosk Frankfurt enorm leckeren Zebrakuchen essen durfte. Puh, nochmal gut gegangen sag ich euch.
Auf jeden Fall: Hier isses, mein perfektioniertes Käsekuchenrezept. Vielleicht kommt in einem Jahr eine noch bessere Fassung. ;-)

SO muss das aussehen!




Zutaten (für eine etwa 28 cm Springform):

Boden (beliebig durch andere Böden ersetzbar, z.B. Keksteig…):
300 g Mehl
1 Pkg Weinsteinbackpulver
150 g Zucker
1 Prise Salz
175 g Margarine, kalt

Füllung:
1000 g Sojajoghurt, über Nacht in einem Sieb mit Küchenpapier abgehangen
300 g fester Naturtofu, im Blender so fein wie möglich püriert
250 g Margarine, fast flüssig
Zitronensaft (ca. 75 ml, nach Geschmack)
175 g Zucker
1 Pkg Vanillepuddingpulver
80 g Stärke

Optional: Beeren, Kakaopulver, Schokostücken, geschmolzene Schokolade – auf was auch immer ihr Lust habt



Alle Zutaten für den Boden verkneten und eine gefettete und angemehlte Springform gleichmäßig damit eindecken. Die Form anschließend für eine Weile in den Kühlschrank verfrachten.
Den abgetropften Sojajoghurt vom Küchenpapier kratzen (das geht übrigens ziemlich gut) und mit den restlichen Zutaten für die Füllung verrühren.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.
Die Füllung in die Springform gießen, schön glattstreichen und für etwa 1 Stunde und 15 Minuten in den Ofen stellen. Wenn die Oberfläche gegen Ende etwas dunkel wird könnt ihr den Kuchen gerne mit etwas Backpapier abdecken.
Abkühlen lassen, über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen und versuchen, den Kuchen nicht alleine und komplett auf einmal zu essen (aussichtslos, ich weiß).
Die Fotos sind leider nicht so schön geworden, weil ich den Kuchen gar nicht selbst essen durfte, seufz...


 

 

Kommentare:

  1. ich weiß gar nicht, was du hast - die fotos sind doch total super!
    so richtig schön käsekuchig :o)
    liebe grüße,
    em

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    1. Dankeschön, das ist lieb! :)
      Ich hätte nur soooo gern ein Foto vom Anschnitt gemacht. Aber ich glaube, das kommt nicht so gut an, wenn der Kuchen danach noch auf einen Geburtstag muss. ;)

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  2. Heyho :)
    Dein Käsekuchen sieht wahnsinnig gut aus! Ich muss gestehen, dass ich noch nie veganen Käsekuchen gegessen habe. Ernsthaft. Geschweige denn selbst einen gebacken. Das muss ich unbedingt demnächst mal ändern!

    Liebe Grüße
    jess

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    1. Daaaankeschön! :)
      Ja, dann probier das mal aus, aber ganz fix! Das lohnt sich echt... (Seufz. Hab schon wieder Lust auf Käsekuchen.)

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  3. Welchen Tofu benutzt du denn?
    Ich hab einmal einen Käsekuchen mit Tofu probiert und der ging ziemlich in die Hose weil er nur nach Tofu geschmeckt hat. :/

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    1. In dem Fall welchen von denn's, hatte aber auch schon anderen.
      Ich denke, der Trick ist die richtige Dosierung des Zitronensafts. Wenn du zu wenig nimmst schmeckt man den Tofu ziemlich raus. Und ich mache die komplette Masse ja auch nicht aus Seidentofu (wie manche andere) sondern aus abgetropftem Sojajoghurt - das sind Welten, finde ich!

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  4. Hey Mimi,

    habe Deinen Käsekuchen mittlerweile schon zum 2. Mal gebacken :-)
    Geschmacklich waren beide einfach nur TOP!
    Beim 2. Kuchen habe ich jedoch die Stärke reduziert und lediglich 30 Gramm verwendet. Dadurch war die Konsistenz nicht so fest. Probier´s einfach mal aus; ich fand den "Käse" dadurch noch leckerer :-)
    Habe übrigens den Naturtofu von Aldi und den Bio-Tofu von Real getestet und keinen großen Unterschied feststellen können. Das Geheimnis, damit der Käse nicht nach Tofu schmeckt, liegt wahrscheinlich wirklich im genügenden Zitronensaft (habe auch noch die Schale abgerieben und zugefügt) dem langen Abtropfen des Sojajoghurts und dem ordentlich pürierten Tofu (hab ihn in einem leistungsstarken Blender mit dem Zitronensaft, der Margarine und dem Joghurt püriert!)
    In den Teig habe ich zusätzlich noch ein paar Haferflocken mit eingeknetet, was ich von einem anderen Rezept kannte.

    Ich lebe/koche/backe schon ein paar Jahre vegan und erlebe immer wieder, dass Nichtveganer mir nicht abnehmen, dass ein Kuchen vegan sein soll! Das ist hier auch wieder 100%ig der Fall :-)

    Danke für das tolle Rezept, und ich werde jetzt mal Deine anderen Rezepte versuchen :-)

    LG
    Carsten

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    1. Hi Carsten,
      vielen lieben Dank nochmal! Ich hab dir ja schon auf fb geantwortet... ;-)
      Aber wie gesagt: Ich nehme deswegen soviel Stärke, weil ich persönlich es ganz gerne habe, wenn der Kuchen etwas fester ist. Was natürlich wie immer Geschmackssache ist.
      Und ich sehe das ähnlich wie du: Der Zitronensaft gibt den Ausschlag, das ist ja aber auch bei der unveganen Version irgendwie der Fall.
      Haferflocken finde ich übrigens eine super Idee, wenn man mal eine nicht ganz so klassische Version haben möchte. Mhhh... :)

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